Möglichkeiten der Behebung und Verwertung von innerstädtischen Leerständen im Handel in Deutschland
In vielen deutschen Städten stehen die Innenstadtbereiche vor großen Herausforderungen. Während die Konkurrenz im Einzelhandel aufgrund von großflächigen Einkaufszentren auf der Grünen Wiese weiter zunimmt, sinken Besucherzahlen und Umsätze in den sich uniformierenden Innenstädten immer stärker. Gleichzeitig stehen immer mehr Ladenlokale dauerhaft leer – nicht nur in Stadtteilzentren und Nebenfrequenzlagen, sondern verstärkt auch in Innenstadtbereichen von Großstädten. Hinzu kommt die kontinuierliche Verlängerung der Leerstandszeiten, die zur Verwahrlosung von Standorten führt und eine Negativspirale in Bewegung setzen kann. Hier gewinnt ein systematisches Leerstandsmanagement besonders an Bedeutung. Mit Leerstandsmanagement wird in Deutschland - trotz der mittlerweile vorangeschrittenen Problematik - vielerorts Neuland betreten. Diese Seminararbeit von Monika Dammer will deshalb einen Überblick über realisierbare Möglichkeiten zur Behebung und Verwertung der Leerstände in deutschen Innenstädten schaffen. Unterschiedliche Konzepte, wie Neuvermietungen, Zwischennutzungen und Umnutzungsmaßnahmen, werden in ihren Varianten vorgestellt und bewertet. Außerdem wird die entscheidende Rolle betont, die Immobilieneigentümer bei der Bekämpfung von Leerständen spielen und die Potenziale, die in diesem Zusammenhang aus Public Private Partnerships entstehen können, hervorgehoben.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.


