Auswirkungen unterschiedlicher Stadtmarketingkonzepte auf den Tourismus dargestellt am Beispiel der Städte Passau und Regensburg
Das Ziel von Stadtmarketing-Aktivitäten ist die Belebung der Innenstädte durch das Anziehen von Besuchern und die Bindung ihrer Kaufkraft sowie das Schaffen eines positiven Images. Vor dem Hintergrund des austauschbaren Erscheinungsbilds, der allgemeinen Kaufkraftschwäche, geringer Besucherfrequenzen und Geschäftsleerständen in den Innenstädten ist es für die Aufwertung der Städte sehr bedeutsam. Stadtmarketing existiert mittlerweile in den meisten großen, mittleren und kleineren Städten in Deutschland. Für die Aufwertung der Innenstädte sind Touristen eine bedeutende Zielgruppe des Stadtmarketings. Freizeit und Tourismus tragen zur Attraktivität bei und gelten als eine wichtige Chance, der Verödungsgefahr der Innenstädte entgegenzusteuern. Somit stellt das Stadtmarketing als einflussreicher Faktor für den Tourismus eine Chance für die Entwicklung der Städte dar. Doch welche Effekte haben die Aktivitäten des Stadtmarketings auf sie? Wie werden Veranstaltungen, Aktionen im Einzelhandel, Alleinstellungsmerkmale und Markenbildung des Stadtmarketings von den Touristen und den Akteuren im Tourismus wahrgenommen? Die Diplomarbeit von Christiane Poll macht es sich zur Aufgabe, die Auswirkungen des Stadtmarketings auf den Tourismus zu erörtern. Dabei wird geprüft, ob mit unterschiedlichen Stadtmarketing-Konzepten und den einhergehenden Aktivitäten verschiedene Effekte auf die Touristen und die ‘Akteure im Tourismus’ festzustellen sind. In der Arbeit wurden die beiden unterschiedlichen Konzepte bzw. Schwerpunktbereiche der Stadtmarketing-Institutionen in Passau und Regensburg verglichen und ihre Einflüsse auf den Tourismus untersucht. Dafür wurden Touristenbefragungen in beiden Städten durchgeführt und die Aussagen der ‘Akteure im Tourismus’ in die Ergebnisse einbezogen.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.


