Möglichkeiten zur Umnutzung ehemaliger Frequenzbringer. Revitalisierung eines brachgefallenen Kaufhauses in Senftenberg durch Shop-in-Shop-Lösungen

Das DSSW beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Kopplungseffekten im Einzelhandel sowie der Umnutzung von Frequenzbringern in den Innenstädten. Beides sind Schwerpunkte, die sich aus den Entwicklungen in den Innenstädten ergeben – Leerstände sind nicht nur bei kleineren Objekten zu verzeichnen. Durch immer gravierendere Veränderungen im Einzelhandel sind auch zunehmend Großobjekte davon betroffen. Anhand eines konkreten Beispieles sollen neue Lösungsansätze beispielsweise über Shop-in-Shop-Konzepte oder Nutzungskopplungen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft werden. Damit im Zusammenhang sind die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen aufzuzeigen, die für eine Zusammenführung von Angebot (Immobilie) und Nachfrage (potenzielle Nutzer) notwendig sind. Für diese Aufgabe wurde ein über mehrere Monate leer stehendes ehemaliges Multistore-Kaufhaus – gelegen am Ende der zentralen Einkaufsstraße in Senftenberg – ausgewählt. Alle bis dato unternommenen Versuche, diese Fläche wieder neu mit Handel zu beleben, scheiterten. Das Ziel der Untersuchung war deshalb, ein neues Nutzungskonzept und damit neue potenzielle Mieter zu recherchieren und bis zur Anmietung selbst zu begleiten

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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.