Steuerungsansätze zur Integration innerstädtischer Einkaufszentren (2007)

Eine gelungene Integration neuer Einkaufszentren in bestehende Strukturen ist von zentraler Bedeutung, da sonst erhebliche negative Auswirkungen, nicht nur auf die vorhandenen Einzelhandelslagen und die dort ansässigen Unternehmer, sondern auch auf die Immobilienpreise und gesamte Entwicklung der Innenstadt zu erwarten sind. Für die Städte ergeben sich somit neue Herausforderungen hinsichtlich der Bewertung, Steuerung oder gegebenenfalls auch Initiierung von Ansiedlungsvorhaben an innerstädtischen Standorten.

Teil A zeigt beispielhafte Steuerungsansätze zur Integration innerstädtischer Einkaufszentren. Ein idealisierter Ablauf eines Ansiedlungsprozesses wird vorgestellt, der für die unterschiedlichen Phasen der Ansiedlung eines innerstädtischen Einkaufszentrums die jeweiligen, den kommunalen Akteuren zur Verfügung stehenden Steuerungsinstrumente benennt. In einem Exkurs werden zudem die Ziele und Inhalte von Markt- und Standortanalysen sowie der im Zusammenhang mit Ansieldungsvorhaben vieldiskutierten Wirkungsanalysen innerstädtischer Einkaufszentren vorgestellt.

Die erarbeiteten Fallstudien zur Integration bereits realisierter innerstädtischer Einkaufszentren in den Städten Bautzen, Darmstadt, Gießen, Karlsruhe, Osnabrück, Siegen, Solingen und Zwickau werden in Teil B dieses DSSW-Materials vorstellt.

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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.