Unterstützung der Marzahner Promenade bei der Entwicklung zum besonderen Stadtteilzentrum

Stadtteilzentren befinden sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Während die Innenstädte von Großstädten und die Ansiedlungen im „Speckgürtel“ gute Chancen besitzen, weiter Investitionen anzuziehen, werden die „kleineren“ Zentren zwischen diesen hochzentralen Standorten aufgerieben. Besonders gefährdet sind die Stadtteilzentren, die auch sonst innerhalb der Metropolenregion kein besonderes Profil haben oder die für die Gesamtentwicklung der Region keine herausragende Funktion zugewiesen bekommen haben. So erfährt auch die Marzahner Promenade seit Jahren einen negativen Entwicklungstrend. Sinkende Umsätze der Gewerbetreibenden und zunehmender Leerstand prägen das Bild. Zudem eröffnete im September 2005 mit dem Eastgate Berlin direkt neben der Marzahner Promenade eines der größten Einkaufszentren Berlins. Darüber hinaus fehlt ein übergreifendes Konzept für die Marzahner Promenade, um dem neutralen bis negativen Image des Stadtteilzentrums Marzahn in der Öffentlichkeit etwas entgegenzusetzen.

Das Ziel dieses Projektes war, Perspektiven für die weitere Entwicklung, die Nutzung und positive Außendarstellung der vorhandenen und der entwickelbaren Potenziale aufzuzeigen. Dabei stand der Aufbau bzw. die Förderung selbsttragender Strukturen im Vordergrund. Grundlegende Zielsetzung des Projektes war die nachhaltige Entwicklung, Aufwertung und Vermarktung des Stadtteils in seiner Einheit als Wohn- und Gewerbestandort unter Einbeziehung aller vor Ort tätigen Akteure.

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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.