Nutzungskopplungen: Neue Geschäftsmodelle durch Kombination unterschiedlicher Sortimente und Angebote. DSSW-Seminar am 27.02.2008 in St. Georgen
Der Wettbewerb um den Kunden ist hart. Traditionelle Unternehmen können den Preiskampf mit Discountern nicht gewinnen, ihre Profilierung ist gefragt. Neue Geschäftsmodelle, die veränderte Ansprüche der Kunden an umfassende oder individuell zugeschnittene Angebote, persönliche Beratung und Einkaufserlebnis bedienen, können sich behaupten. Schokolade und Schuhe, Fahrschule und Weinhandlung, Currywurst und Galerie – auf den ersten Blick wird man nicht glauben, dass es sich dabei um Angebote handelt, die von Unternehmen unter einem Dach angeboten werden. Aber das ist so. Unter dem Begriff Nutzungskopplungen können solche neuen Geschäftsmodelle subsumiert werden. Das bedeutet zunächst, unterschiedliche Branchen oder Sortimente verbinden sich in einem Geschäftskonzept. Unternehmen schaffen damit ein neues, unverwechselbares Angebot.
Unter Nutzungskopplungen werden Konzepte verstanden, die Unternehmensbereiche oder verschiedene Unternehmen aus derselben oder aus verschiedenen Branchen miteinander verknüpfen. Darunter fallen sowohl Geschäftsmodelle auf der betrieblichen Ebene, in Form eines Geschäftes oder einer Praxis, als auch Angebotskonzentrationen auf Immobilienebene oder auch auf Stadtteilebene.
In diesem Seminar wird dargestellt, was Nutzungskopplungen sind, welchen Nutzen diese stiften und worauf bei der Umsetzung dieser besonders geachtet werden muss. Es werden verschiedene funktionierende Nutzungskopplungsbeispiele vorgestellt. Anhand eines Businessplanes werden ökonomische Fragen der Umsetzung besonders betrachtet. Gemeinsam sollen mögliche Nutzungskopplungen für ihren Geschäftsbereich entwickelt und auf ihre ökonomische Tragfähigkeit untersucht werden.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.


