Abgeschlossene Projekte
Identifizierung und Darstellung von guten Beispielen zum Umgang mit Gestaltungsvorgaben
Das Stadtbild zahlreicher Innenstädte wird dadurch gestört, dass sich Einzelhändler nicht auf eine einheitliche Gestaltung der Bereiche ihrer Straßennutzung verständigen. Wie können Städte und Einzelhändler diesem Problem begegnen? Das Ziel der Studie ist das Aufzeigen von unbürokratischen Lösungen zur Wahrung des Stadtbildes bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Innenstadtunternehmer.
Identifizierung, Bewertung und Systematisierung von Nahversorgungsmodellen bei weggebrochenen Nebenzentren größerer Städte oder bei weggebrochenen Zentren kleiner Städte
Wegbrechende Handels- und Dienstleistungsnutzungen in Nebenzentren als Folge des zunehmenden Wettbewerbs der Standorte stellen eine zentrale Problematik für die Akteure kleinerer Städte und Stadtteile dar. Wie kann das Versorgungsangebot für die betroffenen Orte bzw. Stadtteile erhalten bleiben?
Mobiler Handel als Wirtschaftsförderungs- und Unternehmensmodell
Wochenmärkte generieren an ihrem Standort mit wenigen Mitteln eine wahrnehmbare Öffentlichkeit. Viele Regionen und Städte nutzen das Potenzial von Wochenmärkten für die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung jedoch nicht in genügendem Maße. Die DSSW-Studie will anhand von Einzelbeispielen zeigen, inwiefern eine Ausweitung des Marktanteils von Wochenmärkten möglich ist. Insbesondere sollen strategische Ansätze zur Unterstützung von Existenzgründungen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen identifiziert und dargestellt werden.
Leerstandsmanagement in Geschäftsstraßen
Gegenwärtige Entwicklungen im Einzelhandel haben strukturelle Auswirkungen auf die Innenstädte. Die florierenden Geschäftsbereiche konzentrieren sich zunehmend, weniger attraktive Standorte fallen dagegen brach. Das Ziel der DSSW-Studie ist es, Strategien zum Umgang mit zentralen, für den Erhalt von Geschäftsstraßen wichtigen Leerständen und Brachflächen zu erarbeiten und die Handlungsfelder zur Aktivierung solcher Flächen praxisorientiert aufzubereiten.
Veranstaltungsreihe „Innenstadt-Offensive“ des DSSW und der IHK Koblenz
Die Informationsveranstaltungen zu Schlüsselthemen der Innenstadtentwicklung richten sich an Multiplikatoren, Unternehmer und kommunale Akteure.
Effizienzsteigerungsmöglichkeiten durch Standortinformationssysteme in der Geschäftsstraßenentwicklung
Für die Geschäftsstraßeentwicklung müssen den Innenstadtakteuren umfassende Informationen zur Verfügung stehen, wofür sich Geographische Informationssysteme gut eignen. Oft sind diese Systeme jedoch nur unzureichend auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten oder das Potenzial wird nicht in ausreichendem Maße genutzt. Die Studie will einen Überblick über derzeitig eingesetzte Informationssysteme geben und zur Entwicklung von „High-End“-Datenverarbei- tungsanwendungen in der Geschäftsstraßenentwicklung beitragen.
Unterstützung der Marzahner Promenade bei der Entwicklung zum besonderen Stadtteilzentrum
Ziel des zweijährigen Projektes war die nachhaltige Entwicklung, Aufwertung und Vermarktung der Marzahner Promenade in ihrer Einheit als Wohn- und Gewerbestandort unter Einbeziehung aller lokalen Kräfte. Dabei ging es insbesondere um die Entwicklung eines Standortprofils und die Ableitung entsprechender Maßnahmen, die sich in die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Bezirkes einordnen und an diesem Standort umsetzen ließen .
Pilotprojekt: Funktion und Entwicklung von Frequenzbringern in Innenstädten und Pilotprojekt: Umnutzung eines Frequenzbringers
In den Pilotstädten Senftenberg und Zwickau wurde untersucht, was mit innerstädtischen Standorten passiert, wenn dort ein wichtiger Frequenzbringer wegfällt. Daraus konnten Handlungsansätze zum Umgang mit wegfallenden Frequenzbringern abgeleitet werden.
Die Chancen eines Shop-in-Shop-Kaufhauses, mögliche Nutzungsmischung und Etablierung eines solchen Hauses untersuchte das DSSW in dem Pilotprojekt „Umnutzung eines Frequenzbringers“ in Senftenberg.
Wirtschaftliche Entwicklung von Kleinstädten
Die Mehrzahl der Städte in Ostdeutschland ist im Bundesmaßstab klein bis sehr klein. Sie haben bereits heute Probleme, ihre Innenstädte wirtschaftlich zu entwickeln. Das DSSW hat in den letzten Jahren vielfältige Handlungsansätze zur Entwicklung von Innenstädten erarbeitet. Diese Handlungsansätze sind je nach Ausrichtung des Themas auch für Kleinstädte gültig. Aus diesem Grund erarbeitet das DSSW in neun ostdeutschen Kleinstädten in intensiver Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort zugeschnittene Handlungsansätze zur Belebung von Kleinstädten.
Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen, Teil 1: Kopplung von Einzelhandel, Dienstleistungen, Freizeit und Gewerbe und Teil 2: Kopplungs- und Kombinationsmöglichkeiten für Klein- und Mittelstädte
Die Attraktivität von Innenstädten kann erfolgreich gesteigert werden, wenn Service- und Handelsaktivitäten mit anderen Nutzungen verknüpft werden und somit die bisher gültigen Branchengrenzen sprengen. Wie solche Geschäftsmodelle im Einzelnen aussehen und wie sie funktionieren, war Thema dieses DSSW-Projekts.
Regionale Abstimmung von Standortentwicklung im Grenzraum
Durch die Osterweiterung der Europäischen Union wurden die Grenzregionen auf polnischer und tschechischer Seite für die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelseinrichtungen besonders attraktiv. Vor diesem Hintergrund übernahm das DSSW die Erarbeitung einer Studie im Rahmen des INTERREG III-B Projekts Vital Cities. Ziel der Studie war es, einerseits den Stand der Planung großflächiger Einzelhandelsansiedlungen im Grenzraum Deutschland-Polen bzw. Deutschland- Tschechische Republik und anderseits grenzüberschreitende Effekte zu untersuchen sowie einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zum Thema Handel zu initiieren.
Abstimmung von Ansiedlungsvorhaben im Einzelhandel - Interkommunale Kooperationspraxis unter Berücksichtigung der Neuregelung des BauGB
Das DSSW untersuchte hier den rechtlichen Rahmen und die Praxis der interkommunalen Abstimmung im Hinblick auf Einzelhandelsansiedlungen.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

