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contextplan-GmbH

DSSW-Materialien

Abstimmungsprozesse in Grenzregionen. Der Umgang mit Ansiedlungen in den Grenzregionen Deutschland-Polen und Deutschland-Tschechien (2006)
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CURTIS. Comprehensive Urban Retail Trade Improvement Strategy - Ergebnisse von VITAL CITIES (2007)
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DSSW-Studie: Regionale Abstimmung von Standortentwicklung im Grenzraum

Ziel der Studie war es, einerseits den Stand der Planung großflächiger Einzelhandelsansiedlungen im Grenzraum Deutschland-Polen, bzw. Deutschland-Tschechische Republik und anderseits grenzüberschreitende Effekte zu untersuchen sowie einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zum Thema Handel zu initiieren. Darüber hinaus sollten ein Netzwerk zur Koordinierung von Daten und eine Präsentation der Kontrollinstrumente geschaffen werden. Letzteres erfolgte im Rahmen von Werkstätten und Informationsveranstaltungen, in denen den beteiligten Akteuren praktisch umsetzbare Lösungsstrategien und Handlungsempfehlungen kommuniziert wurden. Diese Werkstätten fanden Anfang Oktober 2005 in Torgelow, Görlitz und Annaberg-Buchholz mit Teilnehmern aus den drei beteiligten Ländern statt.

Die Untersuchung konzentrierte sich auf drei ausgewählte Modellregionen: Euregio Pomerania, der Raum Oberlausitz-Niederschlesien und das Gebiet entlang der deutsch-tschechischen Grenze (Dresden-Templice-Ust nad Labem).

Ergebnisse

Die Ergebnisse stehen Ihnen als DSSW-Materialien zum kostenlosen Download zur Verfügung (siehe rechte Spalte).

Der Gesamtbericht von Vital Cities „CURTIS. Comprehensive Urban Retail Trade Improvement Strategy - VITAL CITIES Results“ stellt die Ergebnisse des Projekts vor und entwickelt eine Strategie zur Steuerung von Einzelhandelsansiedlungen in Europa. Diese Strategie soll von Entscheidungsträgern in Europa aufgenommen werden. Zu diesem Zweck wurde eine „Europäische Charta“ für ein Netzwerk von „Vital Cities“ aufgestellt. (zum Download siehe rechte Spalte)

Projekthintergrund

Durch die Osterweiterung der Europäischen Union wurden die Grenzregionen auf polnischer und tschechischer Seite für die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelseinrichtungen nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher planerisch-rechtlicher Vorgaben besonders attraktiv. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass diese Ansiedlung auf Kosten der Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Innenstädte und der innenstädtischen kleinen und mittleren Betriebe des Einzelhandels (auch auf deutscher Seite der Grenze) gehen wird. Die Studien und Pilotprojekte, die das DSSW in der Vergangenheit in den Grenzregionen zu Polen und der tschechischen Republik durchgeführt hat, haben gezeigt, dass es notwendig ist, die Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelseinrichtungen von einer grenzüberschreitenden Perspektive aus zu untersuchen und zu kontrollieren. Eine Untersuchung der grenzüberschreitenden Effekte und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in diesem Bereich stand jedoch bislang noch aus. Vor diesem Hintergrund hat das DSSW als Projektpartner die Erarbeitung dieser Studie im Rahmen des INTERREG III-B Projekts Vital Cities übernommen.

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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.