Projekte
Abgeschlossene Projekte des DSSW bis 2008
Unternehmensstrukturen, Kooperationsfähigkeit und –bereitschaft unterschiedlicher Unternehmenskonzepte
Es sollen verschiedene innenstadtrelevante Unternehmenstypen im Dienstleistungs- und Einzelhandelsbereich und deren Handlungsspielräume in Bezug auf Standortkooperationen untersucht sowie Möglichkeiten der Kooperation und die sich daraus ergebenden Vorteile und Synergieeffekte für alle Beteiligten aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf unterschiedlichen Unternehmensstrukturen von Franchiseunternehmen, Filialen sowie Einzelunternehmen in Verbundgruppen.
Potenziale von größeren Innenstadtentwicklungsprojekten und Mischnutzungskonzepten
Die Prozesse, die zu erfolgreichen Projektentwicklungen führen, sind wenig bekannt, die Sinnhaftigkeit einer Beteiligung oder ggf. die Steuerung von öffentlicher Seite oftmals umstritten. In diesem Projekt sollen Schritte und „Logiken“ von Projektentwicklungsprozessen transparent gemacht werden. Im Rahmen dessen werden Bandbreite und ggf. Typik von verschiedenen Nutzungskonzepten dargestellt.
DSSW-Erhebungsraster
Das Erhebungsraster ist eine neuartige Klassifikation zur Erhebung innerstädtischer Nutzungen. Es soll Schwächen herkömmlicher Sortiments- oder Branchenlisten beheben, indem es eine genauere Erhebung innerstädtischer Nutzungen ermöglicht. Innovative innerstädtische Nutzungen können aufgespürt werden, um diese gezielt für die Entwicklung von Standorten zu nutzen. Außerdem soll das Erhebungsraster zu einer Vereinheitlichung in der Erhebungspraxis und damit zu einer besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse beitragen.
Formen der interkommunalen Kooperation zur Steuerung von Einzelhandelsvorhaben unter Berücksichtigung der Novellierungen des BauGB 2004 und 2007
Im Projekt werden die in den Kommunen gesammelten bisherigen Erfahrungen mit interkommunaler Abstimmung bei der Ansiedlung großflächigen Einzelhandels, diesbezügliche Rechtsurteile seit den BauGB-Novellen 2004 und 2007 sowie Best Practices recherchiert und diskutiert. Abgeleitete Handlungsempfehlungen werden anwendungsorientiert aufbereitet.
Geschäftsstraßenraumgestaltung: Erhöhung der Funktionalität, Attraktivität und Effizienz durch Reduktion
Die Gestaltung des öffentlichen Raumes beeinflusst in hohem Maße dessen Wahrnehmung. Klare Formen, eine dezente Ausstattung und einfache Orientierungsmuster werden als attraktiver und sicherer wahrgenommen. Es werden gute europäische und internationale Beispiele für Reduktionsansätze in der Straßenraumgestaltung dargestellt, bezüglich ihrer Effektivität und Effizienz untersucht sowie in einer ausgewählten Geschäftsstraße pilothaft überprüft.
Entwicklungschancen von kleinräumigen Nutzungsclustern
Es hat sich gezeigt , dass neben den Top-Standorten in der Innenstadt eine "neue" Branchenvielfalt auf kleinem Raum existiert. Mit einem geeigneten Erhebungsraster sollen die verschiedenen Nutzungen detaillierter beschrieben und abgegrenzt werden können. Auch Kriterien wie Wertigkeit, Betriebsform, Zielgruppen u. a. gilt es dabei erfassbarer zu machen. Besonders interessieren auch die Beziehungen und Synergieeffekte der Nutzungen zueinander, um für die Innenstadt geeignete Nutzungsagglomerationen und -cluster identifizieren und fördern zu können.
LEAN² - Kommunale Finanzen und nachhaltiges Flächenmanagement. Verbundprojekt im Forschungsprogramm REFINA
Integration von Einkaufszentren
Seit einigen Jahren werden großflächige Frequenzbringer zwar zunehmend an innerstädtischen Standorten angesiedelt, sind aber häufig unzureichend integriert und gefährden damit potenziell den Einzelhandel in den traditionellen 1a-Lagen der Stadt. Die DSSW-Studie will Kommunen einen Handlungsleitfaden für eine erfolgreiche Integration von Einkaufszentren an die Hand geben.
Navigator für Standortgemeinschaften - Maßnahmenkatalog zur Entwicklung von Geschäftsstraßen
Im Auftrag des DSSW wird ein umfassender Maßnahmenkatalog zur Entwicklung von Geschäftsstraßen, der "Navigator für Standortgemeinschaften" entwickelt, mit dem Ziel, für ausgewählte Standorte in ostdeutschen Städten Handlungskonzepte zu entwickeln sowie eine Abgrenzung zwischen kommunalen Aufgaben und privat finanzierten Zusatzleistungen vorzunehmen.
Entwicklung eines Geografischen Informationssystems für Geschäftsstraßen
Durch Einbindung von GIS in die innerstädtische Standortentwicklung können Planungs- und Entwicklungsprozesse verbessert werden. Das DSSW untersucht Anforderungen und Voraussetzungen für eine bessere Nutzbarmachung geobasierter Daten, insbesondere für die Umsetzung von Geografischen Informationssystemen für innerstädtische Geschäftsbereiche.
Angebotsorientierte Flächenentwicklung
Entspricht das vorhandene innerstädtische Flächenangebot aufgrund eines Wandels des verbraucherverhaltens und damit einhergehend sich veränderten Betriebsformen nicht mehr der Nachfrage des Einzelhandels? Lässt sich das entsprechend marktgerechte Flächenangebot eher in nicht-integrierten Lagen finden? Stellen ein höheres Preisniveau und der organisatorische und rechtliche Mehraufwand ein zu großes Hemmnis für eine Investition in eine integrierte Innenstadtlage dar? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieser DSSW-Studie.
Identifizierung und Darstellung von guten Beispielen zum Umgang mit Gestaltungsvorgaben
Das Stadtbild zahlreicher Innenstädte wird dadurch gestört, dass sich Einzelhändler nicht auf eine einheitliche Gestaltung der Bereiche ihrer Straßennutzung verständigen. Wie können Städte und Einzelhändler diesem Problem begegnen? Das Ziel der Studie ist das Aufzeigen von unbürokratischen Lösungen zur Wahrung des Stadtbildes bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Innenstadtunternehmer.
Identifizierung, Bewertung und Systematisierung von Nahversorgungsmodellen bei weggebrochenen Nebenzentren größerer Städte oder bei weggebrochenen Zentren kleiner Städte
Wegbrechende Handels- und Dienstleistungsnutzungen in Nebenzentren als Folge des zunehmenden Wettbewerbs der Standorte stellen eine zentrale Problematik für die Akteure kleinerer Städte und Stadtteile dar. Wie kann das Versorgungsangebot für die betroffenen Orte bzw. Stadtteile erhalten bleiben?
Mobiler Handel als Wirtschaftsförderungs- und Unternehmensmodell
Wochenmärkte generieren an ihrem Standort mit wenigen Mitteln eine wahrnehmbare Öffentlichkeit. Viele Regionen und Städte nutzen das Potenzial von Wochenmärkten für die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung jedoch nicht in genügendem Maße. Die DSSW-Studie will anhand von Einzelbeispielen zeigen, inwiefern eine Ausweitung des Marktanteils von Wochenmärkten möglich ist. Insbesondere sollen strategische Ansätze zur Unterstützung von Existenzgründungen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen identifiziert und dargestellt werden.
Leerstandsmanagement in Geschäftsstraßen
Gegenwärtige Entwicklungen im Einzelhandel haben strukturelle Auswirkungen auf die Innenstädte. Die florierenden Geschäftsbereiche konzentrieren sich zunehmend, weniger attraktive Standorte fallen dagegen brach. Das Ziel der DSSW-Studie ist es, Strategien zum Umgang mit zentralen, für den Erhalt von Geschäftsstraßen wichtigen Leerständen und Brachflächen zu erarbeiten und die Handlungsfelder zur Aktivierung solcher Flächen praxisorientiert aufzubereiten.
Veranstaltungsreihe „Innenstadt-Offensive“ des DSSW und der IHK Koblenz
Die Informationsveranstaltungen zu Schlüsselthemen der Innenstadtentwicklung richten sich an Multiplikatoren, Unternehmer und kommunale Akteure.
Effizienzsteigerungsmöglichkeiten durch Standortinformationssysteme in der Geschäftsstraßenentwicklung
Für die Geschäftsstraßeentwicklung müssen den Innenstadtakteuren umfassende Informationen zur Verfügung stehen, wofür sich Geographische Informationssysteme gut eignen. Oft sind diese Systeme jedoch nur unzureichend auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten oder das Potenzial wird nicht in ausreichendem Maße genutzt. Die Studie will einen Überblick über derzeitig eingesetzte Informationssysteme geben und zur Entwicklung von „High-End“-Datenverarbei- tungsanwendungen in der Geschäftsstraßenentwicklung beitragen.
Unterstützung der Marzahner Promenade bei der Entwicklung zum besonderen Stadtteilzentrum
Ziel des zweijährigen Projektes war die nachhaltige Entwicklung, Aufwertung und Vermarktung der Marzahner Promenade in ihrer Einheit als Wohn- und Gewerbestandort unter Einbeziehung aller lokalen Kräfte. Dabei ging es insbesondere um die Entwicklung eines Standortprofils und die Ableitung entsprechender Maßnahmen, die sich in die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Bezirkes einordnen und an diesem Standort umsetzen ließen .
Pilotprojekt: Funktion und Entwicklung von Frequenzbringern in Innenstädten und Pilotprojekt: Umnutzung eines Frequenzbringers
In den Pilotstädten Senftenberg und Zwickau wurde untersucht, was mit innerstädtischen Standorten passiert, wenn dort ein wichtiger Frequenzbringer wegfällt. Daraus konnten Handlungsansätze zum Umgang mit wegfallenden Frequenzbringern abgeleitet werden.
Die Chancen eines Shop-in-Shop-Kaufhauses, mögliche Nutzungsmischung und Etablierung eines solchen Hauses untersuchte das DSSW in dem Pilotprojekt „Umnutzung eines Frequenzbringers“ in Senftenberg.
Wirtschaftliche Entwicklung von Kleinstädten
Die Mehrzahl der Städte in Ostdeutschland ist im Bundesmaßstab klein bis sehr klein. Sie haben bereits heute Probleme, ihre Innenstädte wirtschaftlich zu entwickeln. Das DSSW hat in den letzten Jahren vielfältige Handlungsansätze zur Entwicklung von Innenstädten erarbeitet. Diese Handlungsansätze sind je nach Ausrichtung des Themas auch für Kleinstädte gültig. Aus diesem Grund erarbeitet das DSSW in neun ostdeutschen Kleinstädten in intensiver Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort zugeschnittene Handlungsansätze zur Belebung von Kleinstädten.
Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen, Teil 1: Kopplung von Einzelhandel, Dienstleistungen, Freizeit und Gewerbe und Teil 2: Kopplungs- und Kombinationsmöglichkeiten für Klein- und Mittelstädte
Die Attraktivität von Innenstädten kann erfolgreich gesteigert werden, wenn Service- und Handelsaktivitäten mit anderen Nutzungen verknüpft werden und somit die bisher gültigen Branchengrenzen sprengen. Wie solche Geschäftsmodelle im Einzelnen aussehen und wie sie funktionieren, war Thema dieses DSSW-Projekts.
Regionale Abstimmung von Standortentwicklung im Grenzraum
Durch die Osterweiterung der Europäischen Union wurden die Grenzregionen auf polnischer und tschechischer Seite für die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelseinrichtungen besonders attraktiv. Vor diesem Hintergrund übernahm das DSSW die Erarbeitung einer Studie im Rahmen des INTERREG III-B Projekts Vital Cities. Ziel der Studie war es, einerseits den Stand der Planung großflächiger Einzelhandelsansiedlungen im Grenzraum Deutschland-Polen bzw. Deutschland- Tschechische Republik und anderseits grenzüberschreitende Effekte zu untersuchen sowie einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zum Thema Handel zu initiieren.
Abstimmung von Ansiedlungsvorhaben im Einzelhandel - Interkommunale Kooperationspraxis unter Berücksichtigung der Neuregelung des BauGB
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

