Ansprechpartner
Auftragnehmer DSSW-Studie
Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft der Universität Leipzig
GfK Prisma
RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, Architektur + Städtebau
Auftragnehmer DSSW-Veranstaltungsreihe
Stadt+Handel und büro frauns, E-Mail info@buerofrauns.de
DSSW-Materialien
Dokumentation: DSSW-Veranstaltungsreihe „Integration von innerstädtischen Einkaufszentren“ (2007)
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Projektbericht: "Steuerungsansätze zur Integration innerstädtischer Einkaufszentren" (2007)
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Dokumentation: Analyse und Bewertung von innerstädtischen Einkaufszentren und anderen Magneten, Vortrag von Dr. Monika Popp auf der DSSW-Konferenz "Erfolgreiche Innenstädte. Handeln - Koordinieren - Integrieren", 25.-26. Januar 2006 in Berlin (2006)
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Dokumentation: Abschlusskonferenz des Projekts am 13.12.2006 in Leipzig (2006)
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Weitere Informationen und Materialien
Erste Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt "Auswirkungen innerstädtischer Shopping Center auf die gewachsenen Strukturen der Zentren" von Monika Walther, INSIGHT Nr. 1/ 2007
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Positionspapier des Deutschen Instituts für Urbanistik, das sich gegen das „massive und zu vorbehaltlos hingenommene Vordringen zu großer, stereotyp angelegter und suboptimal verorteter Einkaufscenter“ und deren negativen Wirkungen auf die gewachsenen innerstädtischen Geschäftsbereiche wendet. 04/ 2006
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DSSW-Studie: Integration von Einkaufszentren
Den Kommunen wird ein Handlungsleitfaden an die Hand gegeben, der Qualitätskriterien für das Leitbild des integrierten Einkaufszentrums definiert, Ausgleichsmaßnahmen darstellt und die rechtlichen und organisatorischen Steuerungsmöglichkeiten des Ansiedlungsprozesses aufzeigt. Bestandteil ist außerdem eine Best Practices-Sammlung zu erfolgreicher Integration von Einkaufszentren. Folgende Fragen wurden untersucht:
- Zu welchem Zeitpunkt, bezogen auf einen idealisierten Ansiedlungsprozess, kann die Anfrage zur Ansiedlung großflächigen Einzelhandels an die Kommune erfolgen?
- Welche Reaktions- und Steuerungsmöglichkeiten bieten sich der Kommune dann jeweils?
- Welche Akteure können Initiatoren eines Ansiedlungsprozesses sein und welche Unterschiede in den Ausgangslagen ergeben sich dadurch?
- Welche informellen Steuerungsinstrumente und -möglichkeiten können neben den rechtlich basierten zum Einsatz kommen?
- Welches Integrationskriterium ist in welcher Phase des Ansiedlungsprozesses aussagekräftig?
- Wie kann eine Kommune ihr Know-how zur Bewertung eines Ansiedlungsbegehrens erweitern? Welche externen Akteure und Instrumente sind dazu heranzuziehen?
Instrumente
Zur Beantwortung der Fragen und für die Entwicklung eines prozessbezogenen Kriterienkataloges ist ein idealisierter Ansiedlungsprozess (aus Sicht der Kommune) definiert worden.
Um der Komplexität des Ansiedlungsprozesses gerecht zu werden, wurden neun ausgewählte Fallstudien analysiert: Die City Galerie Siegen, die Galerie Neustädter Tor in Gießen, die Clemens Galerien Solingen , Ettlinger Tor und Postgalerie in Karlsruhe, das Luisencenter in Darmstadt, die Zwickau Arcaden und das Kornmarkt Center Bautzen. So konnten unterschiedlichste Prozessverläufe und Akteurskonstellationen ermittelt und berücksichtigt werden.
Projekthintergrund
Großflächige Frequenzbringer, wie Einkaufszentren aber auch Freizeit-, Dienstleistungs- oder Kultureinrichtungen werden zunehmend nicht mehr in Randgebieten, sondern an innerstädtischen Standorten angesiedelt. Die Vorteile hierfür scheinen auf der Hand zu liegen: Derartige Einrichtungen entsprechen dem häufigen Kundenwunsch nach einem konzentrierten Angebot unter einem Dach und ziehen Frequenzen und Kaufkraft – auch aus dem Umland – in die Innenstadt.
Der Gesamtstandort Innenstadt kann jedoch nur dann von der Ansiedlung und den neu gewonnenen Kundenströmen profitieren, wenn der Frequenzbringer nicht nur in räumlicher Nähe zur Innenstadt angesiedelt wird, sondern wirklich in diese integriert ist.
Eine entsprechende Einbindung dieser Formate in die Innenstadt ist häufig sehr mangelhaft. Anstatt sich zur Innenstadt zu öffnen, wenden sich die meisten großflächigen Ansiedlungen durch Barrieren ab: ungünstige Wegeführung, abweisende Außengestaltung, fast ausschließliche Autoorientierung etc. Unter Umständen kann sich eine unzureichenden Einbindung eines Frequenzbringers sogar entgegengesetzt den gewünschten Effekten auswirken: Verödung der traditionellen 1a Lagen der Innenstadt durch Verschiebung der Kundenströme. Somit wurde das Problem der „Grünen Wiese“ nicht gelöst, sondern nur – und zwar direkt ins Zentrum der Stadt – verlagert.
Die Gründe, warum derartige Ansiedlungen nicht im Sinne des Gesamtstandortes gestaltet werden, sind vielfältig. Es mangelt häufig an integrierten Handlungskonzepten, an gebündelten Ressourcen für die Umsetzung von Konzepten sowie an Abstimmung unter den Akteuren, die im breiteren städtischen Umfeld tätig sind. Ferner fürchten Kommunen, dass bei zu strikten Auflagen Investoren und Entwickler in andere Städte ausweichen.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

