Studie zur Wirkung von Einkaufszentren in der Innenstadt

- Bildquelle: Martin Fiedler / pixelio
Die Expansion großflächiger Einkaufszentren ist ungebrochen und verzeichnet seit den 90er Jahren ein starkes Wachstum – zunächst vor allem auf der „grünen Wiese“, mittlerweile vermehrt in innerstädtischen Standorten. Doch mit der Ansiedlung solcher Zentren in Innenstädten gehen kontroverse Diskussionen einher. Auch der wissenschaftliche Diskurs lässt hierbei keine klare Linie erkennen. Bisherige Studien zu innerstädtischen Einkaufszentren und deren Wirkungen auf die (Innen-)Städte bedienen sich unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen und kommen (daher) zu teils gegensätzlichen Ergebnissen. Diese widerstreitenden Positionen wissenschaftlicher Veröffentlichungen führen in Diskussionen um neue Ansiedlungsvorhaben zur Verunsicherung und „emotionalen Verhärtung“.
Vor diesem Hintergrund führt der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung im Rahmen seiner DSSW-Plattform eine interessenübergreifende Studie zur Wirkung innerstädtischer Einkaufszentren durch. Die Studie soll im Ergebnis dazu führen, bestehende Kontroversen zu verringern und zu versachlichen sowie das Wechselspiel von Gutachten/Gegengutachten zu reduzieren. Dies erscheint umso wichtiger, als die Errichtung von Einkaufszentren in hohem Tempo voranschreitet, und zunehmend die Innenstädte der Mittelstädte im Fokus der Projektentwickler stehen.
Die Durchführung der Studie erfolgt auf breiter wissenschaftlich-fachlicher Basis durch ein Konsortium aus Planungs- und Gutachterbüros mit Anbindung an Forschungsinstitute. In Kooperation mit City Consult und Dr. Lademann & Partner ist die Stadt + Handel GbR hierbei federführend tätig.
Mit der Einbindung eines breit aufgestellten Beirats, der sich aus unterschiedlichen Akteuren wie Projektentwicklern, kommunalen Spitzenverbänden, dem Handelsverband Deutschland, verschiedenen Länderministerien sowie weiteren Experten und Wissenschaftlern zusammensetzt, bezweckt der Deutsche Verband den Einbezug vielfältiger Perspektiven und möchte eine sachliche Diskussion befördern.
Ansprechpartner:
Christian Huttenloher, Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.
c.huttenloher@deutscher-verband.org
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im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

