Ansprechpartner
DSSW-Materialien
DSSW-Studie: Gute Beispiele im Umgang mit Gestaltungsvorgaben (2008)
zum Download
Rechercheergebnisse: Anwendung von Gestaltungssatzungen und Sondernutzungsgebühren in Innenstädten (2000)
zum Download
DSSW-Projekte
DSSW-Studie zu Geschäfts- straßenraumgestaltung:
Erhöhung der Funktionalität, Attraktivität und Effizienz durch Reduktion
zum Projekt
DSSW-Studie: Identifizierung und Darstellung von guten Beispielen zum Umgang mit Gestaltungsvorgaben
Die Studie zeigt eine große Bandbreite möglicher Handhabung von Gestaltungsvorgaben sowie mögliche Herangehensweisen und Gestaltungsgrundsätze anhand guter Beispiele. Es werden unbürokratische Lösungen zur Wahrung des Stadtbildes bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Innenstadtunternehmer dargestellt.
Instrumente
Das Projekt knüpfte an eine bundesweite Recherche zum Thema an, die das DSSW im Jahr 2000 durchgeführt hatte. Hierbei wurden 14 Städte befragt und die Art der Satzungen, deren Auslegung, Handhabung, Umsetzung und Wirkung untersucht. Deutlich wurde dabei die gesamte Bandbreite der möglichen Handhabung: von strenger Reglementierung aufgrund oder ohne gesetzliche Grundlage bis hin zu einem Fehlen jeglicher Reglementierung. Den Download der Rechercheergebnisse finden Sie in der Materialiensammlung rechts.
Projekthintergrund
Werbung ist wichtig und kann nicht nur eingesetzt werden, um ein einzelnes Ladengeschäft zu vermarkten, sondern auch, um eine Geschäftsstraße oder sogar die ganze Innenstadt als gemeinsamen Standort zu positionieren. Dies wiederum kann sich positiv für jeden einzelnen Händler auswirken, denn: ein homogen ästhetisches Gesamtbild steigert die Attraktivität der Innenstadt, zieht Einwohner und Besucher an und erhöht damit nicht zuletzt auch den wirtschaftlichen Erfolg des Einzelgeschäfts.
Das Stadtbild zahlreicher Innenstädte wird jedoch dadurch gestört, dass sich Einzelhändler nicht auf eine einheitliche Gestaltung der Bereiche ihrer Straßennutzung verständigen. Wie können Städte und Einzelhändler diesem Problem begegnen? Gemeinden und Kommunen können zwar gesetzgeberisch in Form von Satzungen, wie z.B. Werbe-, Gestaltungs- und Sondernutzungssatzungen tätig werden, nicht selten treten jedoch Konflikte zwischen Einzelhändlern, Kommunalpolitik und –verwaltung über Ausführung und Anwendung der Satzungen auf. Die Einzelhändler sehen die Regelungen für z. B. Fassadengestaltung i. d. R. als zu streng an. Kunden, insbesondere Touristen, würden nicht genügend auf Geschäfte aufmerksam. Kommunalvertreter halten strenge Regelungen dagegen für besonders gut geeignet, um die Stadt als einen herausragenden Ort zu erhalten und zu entwickeln.
Gerade im Vermittlungsprozess zwischen Denkmalschutz, wirtschaftorientierter Flächenutzung und anschließender Vermarktung liegen jedoch nicht nur die Schwierigkeiten lokaler Standortentwicklung, sondern auch die größten Chancen, innerstädtische Quartiere erlebbar zu machen. Der Blick für die Potenziale vorhandener baulicher Ressourcen und lokalspezifischer Besonderheiten soll geschärft werden und kommunale Akteure motivieren, die Vermarktung ihrer Standorte selbstbewusster anzugehen.
Im Warenkorb
Noch keine Artikel im Warenkorb
Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

