DSSW-Materialien
Abschlussbericht zum DSSW-Pilotprojekt in Auerbach/Vogtland (2008)
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Dokumentation der Informationsveranstaltung "Möglichkeiten von Standortinformationssystem" am 25.11.2008 in Freiberg/Sachsen
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Dokumentation des Fachforums Geografische Standortinformationssysteme in der Innenstadtentwicklung am 20.02.2008 im BMWi, Berlin
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Dokumentation der Abschlusspräsentation in Auerbach am 31.01.08
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DSSW-Studie: Standortinformationssysteme in der Geschäftsstraßenentwicklung (2007)
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DSSW-Pilotprojekt: Entwicklung eines Geografischen Informationssystems für Geschäftsstraßen
Das Ziel des DSSW-Pilotprojektes war es, den Zugang zu bereits vorhandenen Geodaten öffentlicher und halböffentlicher Einrichtungen für die Wirtschaft zu verbessern. Auf kommunaler Ebene wurde -exemplarisch in der Pilotstadt Auerbach/Vogtland- der Daten-Workflow von für die innerstädtische Standortentwicklung als relevant identifizierte Daten sowie in diesen eingebundene Akteure aufgedeckt und dokumentiert. Insbesondere wurden inhaltliche Anforderungen, organisatorische Voraussetzungen und Mindestanforderungen hinsichtlicher technologischer Standards zur Entwicklung, Umsetzung und Fortführung geodatenbasierter Informationssysteme anhand eines für den Pilotstandort Auerbach entwickelten Prototyps erprobt.
Die Ergebnisse des Projektes sollen als Grundlage für die Arbeiten der GIW-Kommission dienen und damit die derzeitigen deutschlandweiten Aktivitäten zur Schaffung von Standards im Geoinformationswesen unterstützen. Der Abschlussbericht zum Pilotprojekt in Auerbach/Vogtland steht Ihnen als kostenloser Download zur Verfügung (siehe rechte Spalte).
Projekthintergrund
Durch Einbindung von Standortinformationssystemen können Innenstadtakteure Planungs- und Entwicklungsprozesse in der innerstädtischen Standortentwicklung verbessern. Durch die problemlose Verknüpfung und Darstellung verschiedener Daten in einem GIS – vom statistischen Zahlenmaterial über geodätische bzw. kommunale Basisdaten bis hin zu kommerziell erhobenen Fachdaten – dienen diese Systeme der Übermittlung räumlicher Informationen. Sie können die Standortanalyse, die Vermarktung des Standortes sowie die gezielte Akquisition unterstützen. So lassen sich z. B. leer stehende Objekte gezielt in neue Nutzung überführen, Ansiedlungsbegehren über digital-kartographische Darstellung der (innerstädtischen) Raumverhältnisse besser lenken sowie fehlender oder schwach besetzter Branchenbesatz ausweisen und entsprechende Nutzer akquirieren.
Im Rahmen einer durch die MICUS Management Consulting GmbH im Jahr 2006 durchgeführten DSSW-Studie wurde festgestellt, dass in den Kommunen viele Informationen mit geografischem Bezug und Relevanz für die Standortentwicklung oftmals in unstrukturierter Vielfalt vorgehalten werden. Selbst innerhalb von Verwaltungen erheben und pflegen verschiedene Fachabteilungen wichtige und übergreifende Daten unabgestimmt und tauschen diese untereinander nicht oder kaum aus. Andere Datenquellen bleiben wiederum ungenutzt, oftmals allein aus Unkenntnis über deren Verfügbarkeit, Umfang und Qualität. Dadurch entstehen unnötige Redundanzen und zusätzliche Kosten, was dem eigentlichen Ziel der Geodatenanwendung, wirtschaftlichen Mehrwert zu generieren, entgegenwirkt. Insofern stellt die Nutzung standardisierter Datenbestände ein wichtiges Potenzial dar. Ein Beispiel ist der Grunddatenbestand des sich momentan in der Entwicklung befindlichen Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystems (ALKIS).
Aufruf - DSSW sucht Kooperationspartner für Informationsveranstaltungen
Das DSSW sucht für die Informationsveranstaltung „Möglichkeiten von Standortinformationssystemen“ interessierte Kooperationspartner und Akteure wie IHKs, Wirtschaftsförderer, City-Manager, Gewerbeämter, etc. Unter anderen werden die Ergebnisse des aktuellen DSSW-Pilotprojektes „Entwicklung eines Standortinformationssystems für Geschäftsstraßen“ und die aus den Untersuchungen abgeleiteten Handlungsempfehlungen für am Datenworkflow beteiligte Personen in Administrative und weiteren Institutionen vorgestellt. Die Präsentation von in der Praxis bewährten Standortinformationssystemen sowie die Möglichkeit der Erörterung des konkret bestehenden Handlungsbedarfs vor Ort rundet die Informationsveranstaltung ab. Ausführliche Informationen zur den Veranstaltungen finden Sie hier.
Sollten Sie Interessen an einer Veranstaltung in Ihrer Region haben, wenden Sie sich bitte an Manfred Spigiel, Tel. +49.30.24 34 600, manfred.spigiel@dssw.de
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

