In manchen Fällen bezieht sich die Betrachtung auch auf Stadtteile oder ganze Städte, wobei die Detailschärfe mit der Größe des Maßstabs abnimmt. In Abgrenzung zur Architektur handelt es sich nicht um den Entwurf eines Einzelobjekts, sondern um die räumliche Planung und Wirkung von Gebäudegruppen, unter Einbeziehung funktionaler, technischer, ökologischer, sozialer, ökonomischer und rechtlicher Anforderungen und Bedingungen.
- Qualitativer Städtebau unterstützt die Profilbildung eines Standorts in seiner baulich-räumlichen Ausprägung und kann Alleinstellungsmerkmale schaffen, die den Ort einzigartig und anziehend machen.
- So kann sich ein Standort auch von anderen Standorten und Konkurrenten abgrenzen (andere Städte, Einkaufszentren, Grüne Wiese). Der Branchenmix muss dementsprechend ausgerichtet sein.
- Städtebau soll sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und die Bedingungen menschlicher Wahrnehmung und Orientierung als Grundlage seiner Gestaltungsprinzipien wählen. Dieses Prinzip gilt auch in der städtebaulichen Kriminalprävention und für die positive Beeinflussung des subjektiven Sicherheitsempfindens.
- Städtebaulich gefasste, gut gestaltete öffentliche Räume können die Aufenthaltsqualität und Verweildauer erhöhen. Für Geschäftsstraßen bedeutet dies eine größere Akzeptanz bei Kunden.
Städtebau ist kein Gestaltungsakt, sondern ein Integrationsprozess verschiedener, sich verändernder Interessen und Ansprüche an die Nutzung des Raumes und damit an die baulich-räumliche Ausprägung von Stadtplanung.
DSSW-Schriften
Navigator für Standortgemeinschaften, DSSW-Schriften 54 (2006)
Parken in der Innenstadt: kundenorientiert, standortgerecht und effizient, DSSW-Schriften 33
Partizipative Stadtentwicklung-Bürgergutachten in der Stadtplanung, DSSW-Schriften 30
Strategien zur Entwicklung von Brachflächen, DSSW-Schriften 27
Wettbewerb „Attraktive Geschäftsstraßen-Ideen für den Erlebnisraum Innenstadt“, DSSW-Schriften 26
DSSW-Materialien
DSSW-Informationsveranstaltung "Geschäftsstraßenraumgestaltung - Erhöhung der Funktionalität, Attraktivität und Effizienz durch Reduktion" am 30.01.2008 in Leipzig
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Geschäftsstraßenraumgestaltung: Erhöhung der Funktionalität, Attraktivität und Effizienz durch Reduktion. Abschlussveranstaltung zum DSSW-Projekt und zur Pilotstudie Fußgängerzone Korbach am 19.02.2008
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DSSW-Informationsveranstaltung "Entrümpelung von Geschäftsstraßen - Höhere Akzeptanz bei geringeren Kosten" am 28.11.2007 in Potsdam (MIR)
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