DSSW-Schriften
Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen.
Teil 1: Kopplung von Einzelhandel, Dienstleistung, Freizeit und produzierendem Gewerbe
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Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen.
Teil 2: Kopplungs- und Kombinationsmöglichkeiten für Klein- und Mittelstädte
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Gute Beispiele
Hier werden drei Nutzungskopplungen aus der ausführlichen Beispielsammlung des DSSW kurz vorgestellt.
Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen: Kopplung von Einzelhandel, Dienstleistungen, Freizeit und Gewerbe sowie Kopplungs- und Kombinationsmöglichkeiten für Klein- und Mittelstädte
- Im Wettbewerb um Kunden und Kaufkraft zeichnen sich diejenigen Handelskonzepte aus, die der veränderten Nachfrage gerecht werden und gestiegene Ansprüche nach umfassenden Angeboten, individuellem Service und Einkaufserlebnis bedienen.
- Erfolgreich sind unter anderem neuartige Angebotskonzepte, die ursprünglich separate Branchen miteinander verknüpfen und die bisher gültigen Branchengrenzen sprengen.
Im Auftrag des DSSW wurden im Jahr 2003 im Rahmen von zwei Studien Potenziale zur Belebung der ostdeutschen Innenstädte durch die verstärkte Integration und Kopplung unterschiedlicher Nutzungen in den Bereichen Freizeit, Dienstleistungen und gewerbliche Tätigkeiten untersucht. Vor dem Hintergrund der veränderten Anforderungen, die sich an die Innenstädte und den Einzelhandel ergeben, sollten innovative Geschäftsmodelle und unternehmensbezogene Kopplungsmöglichkeiten verschiedener Einzelhandelsbranchen bzw. Sortimente zusammengetragen werden. Diese Sammlung guter Beispiele wurde anschließend vertiefend recherchiert und im ersten Teil des DSSW-Leitfadens zu Weiterentwicklung innerstädtischer Nutzungen aufbereitet (siehe rechte Spalte).
Viele der dargestellten Beispiele stammen aus Großstädten, wo prinzipiell ein größeres Kaufkraftpotenzial und unterschiedlichere Kundengruppen zu erreichen sind als in Klein- und Mittelstädten. Wie solche Geschäftsmodelle im Einzelnen auf kleinere Städte zu übertragen sind, war Thema eines DSSW-Projekts im Jahr 2005. Grundsätzlich ist die Übertragung der Beispiele auf Kleinstädte sinnvoll, denn gerade dort sind Geschäftsmodelle wichtig, die im Verbund kleinerer Unternehmen funktionieren und wichtige Versorgungsfunktionen in den Kommunen sichern. Die Ergebnisse dieses Projektes wurden in einem zweiten Teil des DSSW-Leitfadens publiziert (siehe rechte Spalte).
Projekthintergrund
Die Innenstädte sind einem immer stärkeren Wettbewerbsdruck ausgesetzt, der sowohl von Ansiedlungen auf der Grünen Wiese als auch benachbarten Städten in der Region ausgeht. Insbesondere die innerstädtische Einzelhandelslandschaft hat unter einem zunehmenden Verlust ihrer Nutzungsvielfalt zu leiden. Vor diesem Hintergrund kann die Attraktivität von Innenstädten erfolgreich gesteigert werden, wenn Service- und Handelsaktivitäten mit anderen Nutzungen verknüpft werden.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.


