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DSSW-Materialien
Begriffsbestimmung und beispielhafte Ansätze
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Gefallenswirkung von Geschäftsstraßen - Visuelle Bewertungsmethoden für straßenräumliche Reduktionsansätze
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Kostenrechnung für Geschäftsstraßen. Monetäre Bewertungsmethoden für straßenräumliche Reduktionsansätze
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Dokumentation zu den Expertengesprächen "Wahrnehmung, Wirkung und Bewertung öffentlicher Räume"
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Dokumentation der Straßenelementaufnahmen
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Dokumentation der Informationsveranstaltung am 30.01.2008 in Leipzig
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Dokumentation der DSSW-Fachtagung "Wirksame Gestaltungsprinzipien für Geschäftsstraßen - Strategien zur Attraktivitätssteigerung und Kundenorientierung" am 3.11.2008 in Dresden
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DSSW-Arbeitshilfen
Beispiel- und Elementdatenbank zur Reduktion von Gestaltungs- und Ausstattungselementen im Geschäftsstraßenraum
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Der Clutter-Check - Test zur Erfassung und Auswertung von Ausstattungsdichten im öffentlichen Raum
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Weitere Informationen
Wichtiges Ereignis des INTERREG IIIB – Projektes „Shared Space“ : Die Verkehrssicherheit kann sich durch eine Verringerung der Elemente im Straßenraum, wie Ampeln und Verkehrsschilder durchaus erhöhen.
Eine Reduktion der Ausstattung kann auch die Aufenthaltsqualität durch Verstetigung des Verkehrs erhöhen und den Straßenraum insgesamt attraktiver machen. Dies wurde z.B. beim Umbau des Business Improvement Districts „Neuer Wall" beachtet.
„Mehr Sicht“ – ein interessanter Artikel in der Oktoberausgabe der "brand eins" über einen Besuch in der 20 Millionen Metropole Sao Paulo – ohne Straßenreklame.
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DSSW-Studie: Geschäftsstraßenraumgestaltung: Erhöhung der Funktionalität, Attraktivität und Effizienz durch Reduktion
- Welche Beispiele im europäischen und internationalen Kontext zeigen erfolgreich, wie durch Reduktion bei der Straßenraumgestaltung funktionierende, attraktive und zusammenhängende städtebauliche Räume entstehen können?
- Wie lassen sich diese Ansätze systematisieren und wie sind sie hinsichtlich ihrer Effektivität (Attraktivitätssteigerung), Effizienz (Kostensenkung) und Übertragbarkeit zu bewerten?
- Welche Effekte ergeben sich durch reduzierte Gestaltung für die Wahrnehmung einer Geschäftsstraße und damit für die Zufriedenheit und Akzeptanz von Kunden und Gewerbetreibenden? Welche Methoden sind für diese Untersuchung geeignet?
- Welche finanziellen Effekte für Kommune, Gewerbetreibende und weitere Akteure sind mit gestalterischen und organisatorischen Reduktionsansätzen verbunden?
Instrumente
Es wurden beispielhafte Reduktionsansätze recherchiert und in einer Best Practice-Datenbank dokumentiert. Gleichzeitig enthält die Datenbank zu etwa 80 Einzelelementen typische Kennwerte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, Kosten für Betrieb, Unterhalt und Instandsetzung sowie übliche Abschreibungszeiträume.
Auf dieser Analyse baut die Durchführung einer Pilotstudie auf. In der Pilotstadt Korbach werden nach einer umfassenden Bestandaufnahme Effektivität, Effizienz und Übertragbarkeit verschiedener Gestaltungsmaßnahmen überprüft. In mehreren Beispielräumen sollen möglichst unterschiedliche straßenräumliche Situationen erfasst werden. Es werden Berechnungen zu einer effizienten Reduktion, Modellierung von Reduktionsvarianten sowie deren Visualisierung durchgeführt. Im Vergleich von Bestandssituation und Reduktionsvarianten werden mittels unterschiedlicher Bewertungsmethoden visuelle und finanzielle Effekte der Umgestaltungsansätze erfasst. Die Analyse der visuellen Wirkungen verschiedener Testentwürfe stützt sich vorrangig auf Befragungen zur Bewertung der Geschäftsstraßenqualität bei Testpersonen anhand von Bildern (Fotos, montierte Perspektiven etc.). Finanzielle Effekte lassen sich mittels modellhafter Kostenkalkulationen für investive und laufende Kosten zeigen.
Projekthintergrund
Die Wahrnehmung und Nutzung des öffentlichen Raumes wird in hohem Maße durch dessen Gestaltung beeinflusst. Passanten und Kunden empfinden eine überbordende Ausstattung von Geschäftsstraßen, etwa mit Werbeträgern und Straßenmöbeln, als unangenehm und oft auch sicherheitsgefährdend. Klare Formen, eine dezente Ausstattung, einfache Orientierungsmuster, zusammenhängende und überschaubare straßen- und städtebauliche Räume werden dagegen als deutlich attraktiver wahrgenommen. Eine einfachere Gestaltung durch Reduzierung von Elementen kann daher die Funktionalität und Attraktivität einer Geschäftsstraße erhöhen und gleichzeitig die Investitions-, Instandhaltungs- und Wartungskosten für Kommune und Unternehmen senken.
Bisher gab es wenige Möglichkeiten, die finanziellen Effekte sowie die Auswirkungen auf Funktionalität und Attraktivität eines Geschäftsstraßenraumes durch gestalterischer Maßnahmen möglichst einfach zu ermitteln. Durch die Umstellung der kommunalen Haushaltsführung von der Kameralistik auf die Doppik (Neues Kommunales Finanzmanagement) sind nun Instrumente verfügbar, die eine monetären Beurteilung und Bewertung ermöglichen. Für die Untersuchung der Wahrnehmung einer Geschäftsstraße mit entsprechender Gestaltung sowie damit verbundener Effekte gilt es, geeignete Methoden zu entwickeln und zu testen.
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

