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Service
In unserem Servicebereich finden Sie Informationen zu aktuellen Dokumenten und Entwicklungen in Politik und Wissenschaft mit Bezug auf die Themen Innenstadt und Stadtentwicklung sowie weiterführende Links.
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Studie der HFT Stuttgart: Multiplikatorenwirkung der Städtebauförderung in Baden-Württemberg
Die Hochschule für Wirtschaft und Technik Stuttgart hat eine Studie zur Wirkung der Städte-bauförderung in Baden-Württemberg vorgelegt. Im Ergebnis errechnet die Untersuchung, dass mit einem Euro Bundes- und Landesmitteln 8,5 Euro an privaten und öffentlichen Bauinvestitionen ausgelöst werden. Dies belegt in eindrucksvoller Weise nicht nur die wichtige Funktion der Städtebauförderung für die Bewältigung städtebaulicher, wirtschaftsstruktureller, sozialer und ökologischer Problemlagen unserer Städte, sondern auch die direkten Auswirkungen auf Investitionen sowie die nachhaltigen Impulse für die Gesamtwirtschaft.
Mehr Informationen:
- Die Kurzfassung der Studie kann bei Frau Prof. Dr. Christina Simon-Philipp (christina.simon@hft-stuttgart.de) bezogen werden.
Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum – Hin zu einem
wettbewerbsorientierten und ressourcenschonenden Verkehrssystem
Am 28. März 2011 ist das Weißbuch „Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum“ erschienen, in dem die Kommission eine umfassende Neustrukturierung des Europäischen Verkehrssektors mit einer klaren Prioritätensetzung auf den Schienenverkehr vorschlägt. Dieses Grundsatzpapier der EU-Kommission beinhaltet konkrete Handlungsziele bis 2050, anhand derer in den kommenden Jahren die Europäischen Gesetzesinitiativen erarbeitet werden. Dem innerstädtischen Verkehr wird im Weißbuch eine wesentliche Bedeutung eingeräumt. Für Innenstädte werden Straßenbenutzungsgebühren und Zufahrtsbeschränkungen sowie eine möglichst emissionsfreie Stadtlogistik angestrebt.
Mehr Informationen:
Fünfter Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt der Europäischen Kommission
Im November 2010 ist unter dem Titel "In Europas Zukunft investieren" der 5. Kohäsionsbericht der EU über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt erschienen. Er gibt einen Überblick über bisherige Entwicklungen und einen Ausblick auf die künftige Kohäsionspolitik, die sich eng an den Zielen der Strategie Europa 2020 orientiert: intelligentes, integratives und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Dabei wird zum einen die Entwicklung in den ärmsten Regionen unterstützt und zum anderen auch Wachstumspotenziale in anderen Teilen der Union gefördert. Die Programme sollen sich laut Bericht in Zukunft auf wenige Schwerpunkte konzentrieren, stärker anreizorientiert sein und klarere Förderbedingungen enthalten.
Erfahren Sie in einem kurzen Papier der DSSW-Plattform (Download im PDF-Format) mehr über die Einbindung der städtischen Dimension in dem Kohäsionsbericht.
Der Deutsche Verband für Wohnungswesen,Städtebau und Raumordnung gibt für die Ausgestaltung der Strukturfonds in der Förderperiode 2014 bis 2020 eine Reihe von Empfehlungen und Stellungnahmen zu einzelnen Aspekten der Kohäsionspolitik ab. Hier finden Sie das Positionspapier des Deutschen Verbandes.
Mit der Veröffentlichung des Berichtes leitete die Europäische Kommission einen öffentlichen Konsultationsprozess ein. Den Abschluss dieses Konsultationsprozesses bildete ein Kohäsionsforum, das am 31.01. und 01.02.2011 in Brüssel stattfand. Bei der Konferenz waren insgesamt über 800 Teilnehmer aus den Mitgliedstaaten, Europäischer Kommission und Europäischem Parlament, Regionen, Städten und andere Schlüsselakteure der Regionalpolitik vertreten. Die Auswertung der Konsultation zum 5. Kohäsionsbericht soll im April 2011 präsentiert werden.
Mehr Informationen:
- 5. Kohäsionsbericht (Zusammenfassung, Bericht zum Download)
- Beiträge zum Konsultationprozess
- Kohäsionsforum
- Diskussionsbeiträge des Kohäsionsforums im Videoformat
Weißbuch Innenstadt
Mit dem Entwurf "Weißbuch Innenstadt" möchte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik einen fachpolitischen Diskussionsprozess für die Innenstädte und Ortskerne in Deutschland anstoßen. Dabei stellt das BMVBS die Lage und Perspektiven der Stadt- und Ortskerne von kleineren, mittleren und großen Städten und Gemeinden in Deutschland dar und formuliert erste Vorschläge für die künftige Entwicklung.
Der Entwurf wurde erstmalig vom Bundesminister Dr. Ramsauer beim Kongress „Weißbuch Innenstadt: Starke Zentren für unsere Städte und Gemeinden“ am 20. Oktober 2010 in Berlin vorgestellt.
Im Rahmen des daran anschließenden Konsultationsprozesses hat der Deutsche Verband für Wohnungswesen Städtebau und Raumordnung gemeinsam mit seiner DSSW-Plattform eine Stellungnahme abgegeben. Zum Sommer 2011 erstellt das BMVBS eine finale Version, in welche die eingereichten Stellungnahmen Eingang finden werden.
Mehr Informationen:
Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt
Die Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt ist ein wichtiges politisches Leitdokument auf EU-Ebene. Sie wurde während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2007 als Ergebnis des Informellen Ministertreffens der für Stadtentwicklung zuständigen Minister verabschiedet. Mit diesem Leitthema hat die deutsche Ratspräsidentschaft an die Beschlüsse des Europäischen Rates zur nachhaltigen Entwicklung angeknüpft und sie konkret auf die räumliche Entwicklung von Stadtquartieren und Städten bezogen.
Die Leipzig Charta enthält zwei zentrale Empfehlungen:
- die Ansätze einer integrierten Stadtentwicklungspolitik europaweit stärker zu nutzen, wobei im wesentlichen drei Handlungsstrategien verfolgt werden sollten:
a) Herstellung und Sicherung qualitätvoller öffentlicher Räume,
b) Modernisierung der Infrastrukturnetze und Steigerung der Energieeffizienz sowie
c) aktive Innovations- und Bildungspolitik, - besondere Aufmerksamkeit den benachteiligten Stadtquartieren im gesamtstädtischen Kontext zu widmen, wobei wiederum drei Handlungsstrategien als zentral angesehen werden:
a) städtebauliche Aufwertungsstrategien verstetigen,
b) Stärkung der lokalen Wirtschaft und der lokalen Arbeitsmarktpolitik,
c) Aktive Bildungs- und Ausbildungspolitik für Kinder sowie
d) Leistungsstarken und preisgünstigen Stadtverkehr fördern.
Hier finden Sie das Dokument zum Herunterladen.
Europäischen Charta für ein »Netzwerk VITAL CITIES«
Die Charta für ein „Netzwerk VITAL CITIES“ wurde im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projektes VITAL CITES veröffentlicht. Das INTERREG-Projekt lief zwischen 02/2003 und 06/2006. Es hatte zum Ziel, polyzentrische Städtesysteme in der CADSES-Region zu stärken. Dabei spielt die Förderung innerstädtischen Einzelhandels für vitale Städte eine wichtige Rolle.
Die Charta ist schließlich auf die Stärkung der europäischen Metropolen und Regionalzentren durch zukunftstaugliche Entwicklungskonzepte für den innerstädtischen Einzelhandel gerichtet.
Die Charta betont die tragende Rolle des Einzelhandels als einen wichtigen Impulsgeber für eine ausgewogene räumliche Entwicklung. Dabei spricht sich das Dokument für die Entwicklung eines adäquaten Steuerungsinstrumentariums für eine raumverträgliche Ansiedlung des Einzelhandels bedürfen aus. Als ein Weg werden verbindliche intergemeindlichen Einzelhandelskonzepte, die die Gemeinden gemeinsam mit Nicht-Regierungsorganisationen wie Handelskammern und Einzelhandelsverbänden zu erarbeiten. In einem solchen Konzept wird das Leitbild einer „kompakten“ Innenstadt verfolgt. Es sei in diesem Sinne darauf hinzuwirken, dass die Ansiedlung von Einzelhandelsvorhaben nur an integrierten Standorten erfolgt.
- Die Europäische Charta "Netzwerk VITAL CITIES" im PDF-Format zum Herunterladen
Weitere Informationen finden Sie außerdem
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Deutsches Seminar für Städtebau und Wirtschaft
im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

